Strahlentherapie

Durch die Verwendung gebündelter Strahlen vermag die Strahlentherapie Krebszellen abzutöten. Sie kann zur Behandlung von Krebserkrankungen entweder als Alleinige Therapieform oder in Kombination mit anderen Behandlungsformen eingesetzt werden. Im Falle einer Kombinationsbehandlung wird die Strahlentherapie mit einer Chemotherapie begleitend durchgeführt.

Neben den Krebszellen werden auch normale, gesunde Körperzellen beschädigt. Da gesunde Zellen über ein Reparatursystem verfügen und die Bestrahlung genau appliziert wird, hält sich dies meistens in Grenzen. 

Meistens wird die Strahlentherapie ambulant durchgeführt, sodass ein stationärer Aufenthalt nicht notwendig ist. Während der Bestrahlung spürt man normalerweise nichts. Die Dauer sowie die Intensität der Bestrahlung werden von einem Radioonkologen (Strahlentherapeut) vor Therapiebeginn festgelegt. Nach einem ausführlichen Gespräch mit ihrem zuständigen Radioonkologen wird das Bestrahlungsgebiet mittels roter und blauer Striche am Körper markiert. Diese Markierungen sollten während der gesamten Bestrahlung am Körper bleiben, damit die Therapeutin nicht nachzeichnen muss.

Nebenwirkungen durch die Strahlentherapie unterscheidet man in akute Nebenwirkungen (treten meist während der Bestrahlung auf, bilden sich aber in der Regel nach Beendigung meist vollständig zurück) und chronische Nebenwirkungen (Spätfolgen, können oft erst Jahre nach der Therapie auftreten und sind meist irreversibel, sprich nicht rückgängig machbar).

Eine detaillierte und genaue Beschreibung über Strahlentherapie finden sie unter 

http://www.krebshilfe-wien.at/Strahlentherapie.106.0.html#c358